Ali Baba, oder ...?

Ali Baba, oder ...?

(2006)

Musical
28
JUNI
Mi. 19:00
supervisor_account Chor A
map Velodrom Regensburg

Kurzbeschreibung

Und wieder war es soweit: das Abschlusskonzert der Flötenklassen und des A-Chores (1. – 4. Klasse) der Sing- und Musikschule Regensburg begann. Nach den langen Proben in den Pfingstferien und den vielen Wochen vorher, waren die kleinen, aber feinen, Künstler hinter der Bühne sehr nervös. Die Luft knisterte förmlich. Aber auch den Solisten aus den älteren Chorgruppen B und C (4. – 8. Klasse und 8. Aufwärts) merkte man die Anspannung an.


Sie alle jedoch waren unter der musikalischen Leitung von Matthias Schlier wochenlang in brütender Hitze im Malsaal der Sing- und Musikschule gesessen und hatten jede Anweisung genauestens befolgt. Doch als sie dachten sie hätten es geschafft kam der zweite „Sklaventreiber“: Marcus Schneider. Der Regisseur des Stücks, auch bekannt von „Ludwig hoch 2“, brachte allen seine Ideen mit Freundlichkeit und Witz bei und stellte so ein Musical auf die Beine, was sich sehen lassen konnte.



Langsam füllte sich der Saal und alle Beteiligten bekamen einen letzten Adrenalin-Schub. Nach der Begrüßung und einigen Reden eröffneten die Flötenklassen das Konzert bravourös. Nun bestieg Chor A, unter Beifall, die Bühne und ging in Position. Doch schon traten die wild aussehenden, mit Säbeln bewaffneten Räuber unter der Führung von Räuberhauptmann Abdullah (Nikolaus Schlier) auf und versetzten das Publikum in Angst und Schrecken. Aber auch der charmante, witzige und auch ein bisschen dumme Ali Baba (Maximilian Marufke) gewann mit seiner wunderschönen Begleiterin Suleika (Pauline Stieglitz) das Publikum, von der ersten Sekunde an für sich. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des geldgierigen Bruders von Ali Baba – Kasim, welcher von dem schon in den Stimmbruch gekommenen Maximilian Stieglitz verkörpert wurde, was einen schönen Kontrast zu den restlichen Sopran- und Altstimmen ergab. Dieser fiese schmierige Typ musste von dem Publikum durch seine Art von Anfang an gehasst werden, da er sogar seinen eigenen Bruder ins Gefängnis stecken wollte. Doch auch hier gab es ein Happy End: die Räuber köpften ihn, da er sich an ihrem Goldschatz vergreifen wollte.

Hinter der Bühne war weiterhin die Hölle los, da überall jemand herumwuselte und man dauernd etwas verlor. Doch trotzdem gelang alles wie es sich gehörte und wurde anschließend ausgiebig gefeiert. Wieder ein gelungenes Abschlusskonzert für das sich die langen Proben wirklich ausgezahlt haben.

  1. Regie

    Marcus Schneider

  2. Choreographie

    Susanna Holowati

  3. Musikalische Leitung

    Matthias Schlier